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Konzertkasse Gerdes

Mittwoch, 20.06.2018, 19:00 Uhr

TANJA BECKER-BENDER, Violine * PETER NAGY, Klavier * Johannes Brahms und Antonín Dvorák - auf den Spuren einer Künstlerfreundschaft

Freie Akademie der Künste in Hamburg

TANJA BECKER-BENDER, Violine * PETER NAGY, Klavier * Johannes Brahms und Antonín Dvorák - auf den Spuren einer Künstlerfreundschaft

In Kooperation mit der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg

 

TANJA BECKER-BENDER, Violine

PETER NAGY, Klavier


                
Johannes Brahms und Antonín Dvorák - auf den Spuren einer Künstlerfreundschaft

 


Einführung: Joachim Kossmann, Vizepräsident der Johannes-Brahms-Gesellschaft

 

Programm:

Johannes Brahms: Sonate für Klavier und Violine G-Dur op. 78            

Antonín Dvorák: Sonate für Violine und Klavier F-Dur op. 57            

Johannes Brahms / Joseph Joachim: Auswahl aus den "Ungarischen Tänzen"            

Antonín Dvorák: Auswahl aus den "Slawischen Tänzen"

Brahms schrieb seine erste "gültige" Violinsonate, in der er den Hauptgedanken seines "Regenliedes" wieder aufgreift, im Jahr 1879 vor dem Hintergrund der Krankheit und des Todes seines Patenkindes Felix Schumann, dem jüngsten Sohn von Robert und Clara Schumann. Clara musste das sinnreiche Zitat sofort verstehen - das Lied ergeht sich in schmerzvoll süßer Erinnerung an die Kinderzeit. - Bereits ein Jahr später sollte ein weiterer Komponist das Band der Freundschaft, das diese Sonate bereits in sich trug, noch weiterspinnen: Antonín Dvorák hörte in Prag eine Aufführung dieser G-Dur Sonate von Brahms mit dem Komponisten selbst am Klavier und Joseph Joachim als Geiger. Unter diesem Eindruck entstand in kürzester Zeit darauf seine eigene Violinsonate F-Dur op. 57. Anklänge an Brahms lassen sich vielfältig heraushören.
             Bereits in frühen Jahren gab es eine direkte Verbindung zwischen den beiden Komponisten: Nachdem sich Brahms für den acht Jahre jüngeren Dvorák eingesetzt und ihm zu einem Stipendium verholfen hatte, erhielt Dvorák vom Verleger Simrock, ebenfalls durch Brahms' Vermittlung, den Auftrag, eine Serie von "Slawischen Tänzen" zu komponieren und damit ein breites Publikum zu erreichen - ähnlich, wie das Brahms mit seinen Ungarischen Tänzen gelungen war. Brahms über Dvorák: "Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben." 

 

Preiskategorie: Einheitspreis Eur 12,-- zzgl.Vorverkaufsgebühr

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2018-06-20 19:00:00
2018-06-20 19:40:00

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