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Konzertkasse Gerdes

Dienstag, 17.09.2019, 19:30 Uhr

JULIA HAGEN, Violoncello & ANNIKA TREUTLER, Klavier * Musik im Lärm der Zeit * Niedersächsische Musiktage 2019

SPEICHER AM KAUFHAUSKANAL

JULIA HAGEN, Violoncello & ANNIKA TREUTLER, Klavier * Musik im Lärm der Zeit * Niedersächsische Musiktage 2019

Der restaurierte historische Speicher in Harburg hat sich als Ort der Künste und der Reflexion etabliert. Konzerte, Theater, Vorträge und Lesungen stehen hier auf dem Programm.

 

 im Rahmen der NIEDERSÄCHSISCHEN MUSIKTAGE 2019

 

Musik im Lärm der Zeit

 

JULIA HAGEN, Violoncello & ANNIKA TREUTLER, Piano 

 PROGRAMM - Änderung vorbehalten :

Claude Debussy: Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier

Dimitri Schostakowitsch: Sonate d-moll für Violoncello und Klavier, op. 40

Ludwig van Beethoven: Variation über das Thema „Bei Männern welche Liebe fühlen“

Johannes Brahms: Cellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99

Zwei junge Musikerinnen, von denen man noch viel hören wird: Julia Hagen, die in Salzburg in eine berühmte Musikerfamilie hineingeborene Cellistin, und die aus Bielefeld stammende Pianistin Annika Treutler, die bereits mit zwei bemerkenswerten Aufnahmen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Seit einiger Zeit bilden Hagen und Treutler ein festes Duo, und wer ihrer kürzlich erschienenen Einspielung der beiden Cellosonaten von Johannes Brahms lauscht, staunt über die Natürlichkeit, das innere Feuer und Formbewusstsein des Vortrags. Nicht zu vergessen die außergewöhnliche Finesse der Klangbildung: Sie ermöglicht Hagen und Treutler eine biegsame, immer sprechende Modellierung der Phrasen. Das Programm des Duos im Speicher am Kaufhauskanal stellt Brahms’ dramatische F-Dur-Sonate der so knapp gefassten wie eleganten Sonate von Claude Debussy aus dem Jahr 1915 gegenüber. In transkribierten Liedern von Brahms und Clara Schumann können die beiden Künstlerinnen ihrem lyrischen Empfinden nachgeben, bevor sie das Programm mit der Cellosonate von Dmitri Schostakowitsch beschließen. Der Russe komponierte das ergreifende Werk 1934 – kurz bevor Stalins Kulturbürokratie seine Oper Lady Macbeth als „Chaos statt Musik“ verdammte. Damit begann eine Phase ständiger Angst und tiefer Verunsicherung für den Komponisten.

 

Preiskategorie: Freie Platzwahl  Eur 25,-- zzgl.Vorverkaufsgebühr

 

 

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2019-09-17 19:30:00
2019-09-17 22:00:00

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