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Konzertkasse Gerdes

Samstag, 23.03.2019, 19:45 Uhr

SCHUBERTIADE * MATTHIAS KIRSCHNEREIT, Klavier * CHRISTOPH EESCH, Violoncello * MARIA WEHRMEYER, Violine

TONALi Saal

SCHUBERTIADE * MATTHIAS KIRSCHNEREIT, Klavier * CHRISTOPH EESCH, Violoncello * MARIA WEHRMEYER, Violine

 Stars nah / Künstlerbeirat präsentiert TONALiSTEN

 

 

SCHUBERTIADE

 

MATTHIAS KIRSCHNEREIT, Klavier

MARIA WEHRMEYER, Violine

CHRISTOPH HEESCH, Violoncello

 

 

 

PROGRAMM - Änderung vorbehalten - :

Franz Schubert (1797-1828)

Sonatine für Violine und Klavier g-Moll D 408 (Op. posth 173/3)

Sonate a-Moll für Violoncello und Klavier, D 821 “Arpeggione-Sonate”

Trio B-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 99 (D 898)

 

Anne Maria Wehrmeyer, geboren 2000 in Berlin, begann im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Derzeit studiert sie bei Prof. Linus Roth am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg sowie bei Prof. Conrad v. d. Goltz an der HfKM Regensburg. Sie besucht regelmäßig Meisterkurse bei namhaften Künstlern (z. B. Midori Goto, Ingolf Turban, Salvatore Accardo, Viktor Tretyakov).
Zu ihren letzten Wettbewerbserfolgen gehören Preise bei der „International Violin Competition Vaclav Huml“ in Zagreb (2017) und beim TONALi17 Violinwettbewerb in Hamburg (2017). Marias Repertoire umfasst Werke vom Barock bis in die Gegenwart sowie Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen. Ihr Orchesterdebüt hatte sie mit neun Jahren. Sie spielte bereits in der Kölner, der Berliner und der Elbphilharmonie Hamburg. Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA.
Maria spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore, Mailand um 1710, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

 

Christoph Heesch (*1995 in Berlin) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel bei Andreas Weller und wechselte 2005 an das Julius-Stern-Institut der Universität der Künste (UdK) Berlin, wo er von Prof. Matias de Oliveira Pinto unterrichtet wurde. Zudem war Christoph zwischen 2005 und 2013 Mitglied der „12 Cellisten des Julius-Stern-Instituts“. Von 2008 bis 2015 war er Student in der Klasse von Prof. Jens Peter Maintz (UdK Berlin), seit 2015 wird er von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt (UdK Berlin) unterrichtet. Zur Ergänzung seiner musikalischen Ausbildung besuchte er Meisterkurse bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Lászlo Fenyö, Danjulo Ishizaka, Martin Ostertag, Troels Svane, Reinhard Latzko und Wolfgang E. Schmidt.

Als Elfjähriger debütierte Christoph Heesch als Solist und konzertierte seitdem solistisch sowie kammermusikalisch in Deutschland, Spanien, Norwegen, Belgien, Italien, in der Schweiz und in Japan. Christoph Heesch ist mehrfacher Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. So gewann er 2008 und 2010 in den Kategorien Duo und Solo erste Preise sowie weitere Sonderpreise. Christoph ist Preisträger des „Ruth-Flesch-Gedächtnispreises“ der Carl-Flesch-Akademie 2010. Außerdem gewann er 2014 den zweiten Preis beim 10. internationalen „Antonio Janigro“ Wettbewerb in Kroatien sowie einen Sonderpreis. 2015 wurde er mit einem Ehrenpreis beim 10. Internationalen „Witold-Lutosławski“ Wettbewerb ausgezeichnet.

Beim TONALi15-Musikwettbewerb wurde ihm der „Mieczysław Weinberg“- Preis und ein Sonderpreis für die beste Musikvermittlung zuerkannt. Christoph ist erster Preisträger des XII. Domenico-Gabrielli-Wettbewerbes (2015). Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 in Bonn erhielt er nach Erreichen des Semifinales ein Stipendium.
Seit 2008 ist Christoph Stipendiat des Fördervereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“, Berlin e.V.
Seit 2015 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Als Preisträger des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christoph Heesch seit 2017 ein Violoncello von Domenicus Montagnana, Venedig 17, eine treuhänderische Eingabe aus Londoner Familienbesitz.

 

Matthias Kirschnereit zählt heute zu den spannendsten und erfolgreichsten deutschen Pianisten seiner Generation. Der ECHO Klassik-Preisträger gibt jährlich etwa 50 Konzerte und wird von der Süddeutschen Zeitung als „Poet am Klavier" gefeiert. Dabei folgt er seinem künstlerischen Ideal, den musikalischen Empfindungsreichtum, den erzählerischen Ausdruck und damit überhaupt die menschlichen Züge in der Musik aufzuspüren und zu vermitteln. Er sieht sich damit in der deutschen Klaviertradition, die von Renate Kretschmar-Fischer über Conrad Hansen, Edwin Fischer und Martin Krause bis zu Franz Liszt zurückreicht.

Matthias Kirschnereit konzertierte mit führenden Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, Het Residentie Orkest Den Haag, St. Petersburger Philharmoniker, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem Konzerthausorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, Camerata Salzburg sowie dem Münchner Kammerorchester und arbeitete mit Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Bruno Weil, Christopher Hogwood, Carl St. Clair, Sándor Végh, Michael Sanderling, Frank Beermann, Alexander Liebreich, Yuri Temirkanov und Alondra de la Parra.

Seine Konzerte sind in den bedeutendsten Sälen und Musikzentren der Welt zu erleben, so u.a. im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin, Herkulessaal München, Festspielhaus Baden-Baden, Théâtre des Champs Elysées Paris, Tonhalle Zürich, Sala Verdi Milano, Rudolfinum Prag sowie Teatro Municipal Santiago de Chile, Suntory Hall Tokio und Shanghai Oriental Art Center. Ebenso wichtig sind ihm aber auch kammermusikalische Momente in intimen Recitals, in denen er das Publikum mit seinen feinsinnig-intensiven Interpretationen zu fesseln versteht.

Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik. Unter seinen musikalischen Partnern finden sich Namen wie Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Alban Gerhardt, Daniel Müller-Schott, Felix Klieser, Carolin Widmann, Ingolf Turban, Julian Steckel, Nils Mönkemeyer, Kit Armstrong, das Klenke-, Vogler- und Verdi-Quartett.

 

Einheitspreis/Freie Platzwahl: Eur 18,--zzgl.Vorverkaufsgeb.

 

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2019-03-23 19:45:00
2019-03-23 22:00:00

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