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Konzertkasse Gerdes

Dienstag, 16.07.2019, 20:00 Uhr

HAMBURGER ORGELSOMMER in ST.JACOBI * an der ARP SCHNITGER ORGEL: BERNARD FOCCROULLE

HAUPTKIRCHE ST.JACOBI

HAMBURGER ORGELSOMMER in ST.JACOBI  * an der ARP SCHNITGER ORGEL: BERNARD FOCCROULLE

 

 

Das Jahr 2019 steht im Zeichen des 300. Todestages des Orgelbauers Arp Schnitger. In all seinem Reichtum an Geschichte, Instrumenten und Musik präsentiert sich Hamburg mit dem Festival »Hamburg zieht alle Register« als international bedeutende Orgelstadt.

Die Arp-Schnitger-Orgel in St. Jacobi von 1693 steht dabei an zentraler Stelle. Sie ist das größte erhaltene Instrument seines Erbauers; das Pfeifenwerk ist weitgehend original.

 

 

HAMBURGER ORGELSOMMER in St.Jacobi

 

 J. S. Bach im Dialog mit Matthias Weckmann

 

AN DER ARP-SCHNITGER-ORGEL:

BERNARD FOCCROULLE, Aix-en-Provence

 

 

 

PROGRAMM - Änderung vorbehalten:

Matthias Weckmann, 1616 –1674  Praeambulum in d
Johann Sebastian Bach, 1685 –1750  Contrapunctus VII BWV 1080
Matthias Weckmann, 1616 –1674  Ach wir armen Sünder
Johann Sebastian Bach, 1685 –1750  Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 686
Matthias Weckmann, 1616 –1674  Magnificat secundi toni
Johann Sebastian Bach, 1685 –1750   Meine Seele erhebt den Herren BWV 648
Matthias Weckmann, 1616 –1674   Canzon in d
Johann Sebastian Bach, 1685 –1750  Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 676
Matthias Weckmann, 1616 –1674   Gelobet seist du, Jesu Christ
Johann Sebastian Bach, 1685 –1750   Toccata und Fuge d-moll BWV 565

 

 Bernard Foccroulle, geboren 1953 in Liège (Belgien), begann Mitte der siebziger Jahre seine internationale Karriere als Organist mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Er hat viele Werke uraufgeführt, u.a. von Philippe Boesmans, Brian Ferneyhough, Betsy Jolas, Xavier Darasse, Jonathan Harvey und Pascal Dusapin. Ebenso intensiv widmet er sich dem Orgelwerk von Bach und der Norddeutschen Schule und interpretiert regelmäßig Werke von Komponisten wie Scheidemann, Buxtehude, Tunder, Weckmann, Böhm, Reincken und Bruhns. In den 1980er Jahren war Bernard Foccroulle Mitglied des Ricercar Consort, das sich hauptsächlich der deutschen Barockmusik verschrieb. Seitdem hat sich Bernard Foccroulle in ganz Europa als Organist einen Namen gemacht. Darüber hinaus wirkt er als Komponist und künstlerischer Leiter wichtiger Musik-Institutionen.

Insgesamt umfasst Bernard Foccroulles Diskografie mehr als 40 CD-Aufnahmen. Seine Gesamteinspielung von Dietrich Buxtehudes Orgelwerk bei Ricercar wurde u.a mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet, ebenso wie das Gesamtwerk für Orgel von Johann Sebastian Bach, das auf den besterhaltenen historischen Instrumenten aufgenommen wurde. Ebenfalls bei Ricercar erschien 2014 seine Aufnahme des Gesamtwerkes von Matthias Weckmann. Im selben Jahr wurde beim Label Aeon eine Einspielung mit eigenen Orgelwerken veröffentlicht.

Als Solist tritt Bernard Foccroulle regelmäßig weltweit in den großen Konzertsälen auf u.a. in Brüssel, Paris, Luxemburg, Salzburg, Wien, Köln, Essen, Dortmund, Hamburg, Tokyo, Seoul, New York, Sydney, Madrid, Turin und Oslo. 2016 hat er zusammen mit anderen prominenten Organisten die neue Orgel in der Pariser Philharmonie eingeweiht.

Die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Disziplinen bildet einen wichtigen Aspekt in Bernard Foccroulles Schaffen. Im März 2014 fand beim Klarafestival in Brüssel die Premiere von Darkness and Light statt, einem multimedia-Projekt in Zusammenarbeit mit der australischen Videokünstlerin Lynette Wallworth. Diese internationale Koproduktion war bereits in London, Aix-en-Provence, Luxemburg, Sydney, Hamburg, Stavanger und Kawasaki zu sehen und stieß auf begeisterte Resonanz. Zuletzt wurde Darkness and Light in New York im November 2017 präsentiert. 

Bereits 2008 erlebte ein mit dem katalanischen Choreographen und Tänzer Salva Sanchis entwickeltes höchst erfolgreiches Orgel/Tanz-Projekt seine Premiere in Toulouse. Bernard Foccroulle konzertiert zudem regelmäßig mit dem Cornetto-Virtuosen Jean Tubéry. Auch mit dem palästinensischen Oud-Spieler und Komponisten Moneim Adwan ist er künstlerisch eng verbunden: Zusammen mit ihm und seiner Tochter, der Sopranistin Alice Foccroulle, präsentierte er 2018 in der Kölner Philharmonie und beim Heidelberger Frühling ein Trio-Programm mit arabischer und europäischer Musik aus Barock und Gegenwart. Solo-Programme führten ihn u.a. zum Oslo International Church Music Festival, an die Philharmonie de Paris und an die Lotte Concert Hall in Seoul.

Als Komponist hat sich Bernard Foccroulle bisher vor allem der Kammermusik und der Orgelmusik gewidmet. Im September 2017 feierte seine Komposition E vidi quattro stelle für Sopran, Bariton, Bläserquartett, Harfe und Orgel basierend auf Dantes Purgatorio im Palais des Beaux Arts Brüssel ihre Uraufführung.  Von 1992 bis 2007 war Bernard Foccroulle Direktor des Brüsseler Opernhauses La Monnaie. Von 2007 bis 2018 war er künstlerischer Leiter des Festivals von Aix-en-Provence.

 

Preiskategorie: Eur 10,--zzgl.Vorverkaufsgebühr (Einheitspreis/Freie Platzwahl)

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2019-07-16 20:00:00
2019-07-16 20:34:00

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