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Konzertkasse Gerdes

Donnerstag, 06.06.2019, 19:45 Uhr

GOLDMUND QUARTETT & ALEXEY STADLER

TONALi Saal

GOLDMUND QUARTETT & ALEXEY STADLER

 EINE BESONDERE KONZERTEMPFEHLUNG FÜR FREUNDE DER KAMMERMUSIK:

 

4 : 5

 

GOLDMUND QUARTETT

&

 ALEXEY STADLER, Violoncello

 

Ein ganz besonderer Abend, an dem junge, sich gut kennende Rising-Stars zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne stehen.
Die langjährige Freundschaft der beiden Cellisten Alexey Stadler und Raphael Paratore, hatte ihren Ursprung bereits 2012 beim TONALi Wettbewerb.
In der Vergangenheit gaben die beiden Musiker in verschiedenen Formationen Konzerte in Festivals und Konzertreihen. An diesem Abend konzertieren sie zum ersten Mal mit dem Goldmund Quartett in der lang ersehnten Besetzung eines Quintetts. Zu hören ist ein Kronjuwel der Kammermusik: eben Schuberts Streichquintett in C-Dur. Es ist eine Stunde der Musik, die ein ganzes Universum in sich trägt. Die erste Konzerthälfte bestreitet das Goldmund Quartett mit Debussys Streichquartett, einem weiteren Meisterwerk.

 

PROGRAMM - Änderung vorbehalten :

Claude Debussy / 1862 – 1918   Streichquartett g – Moll, op. 10

Franz Schubert / 1797 – 1828   Quintett C-Dur für zwei Violinen, Viola und 2 Violoncelli, D 956, op. post. 163

 

Das Goldmund Quartett – Florian Schötz, Pinchas Adt, Christoph Vandory und Raphael Paratore – „zählt schon jetzt zu den bedeutendsten Nachwuchsmusikern Deutschlands.“ (Harald Eggebrecht in derSüddeutschen Zeitung). Seit seinem Debut im Münchner Prinzregententheater ist das Quartett neben seiner regen Konzerttätigkeit in Deutschland und Europa gern gesehener Gast internationaler Festivals wie dem Festival Aix-en-Provence, dem Musik- und Tanzfestival Granada, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Reisen führten nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Kanada, China, Australien und in die USA. Zu den musikalischen Partnern des Quartetts gehören renommierte Künstler wie Ksenija Sidorova, Pablo Barragan, Frank Dupree, Wies de Boevé und Jörg Widmann.

Highlights der letzten Zeit waren Debuts bei der Phillips Collection in Washington, beim Hemsing Festival Norwegen und in der Shanghai Concert Hall. Diese Saison wird das Quartett unter anderem im Musikverein Graz, im Pierre-Boulez-Saal Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, dem KKL Luzern und dem Rheingau Musik Festival debutieren. Im Oktober 2016 erschien bei NAXOS die Debut-CD des Quartetts mit Werken Joseph Haydns, die bei der BBC, The Strad Magazine, Gramophone Magazine, dem American Record Guide, Applaus, dem Bayerischen Rundfunk und vielen mehr hervorragende Rezensionen erhielt. Im Juli 2018 erschien die zweite CD des Quartetts mit Werken von Schostakowitsch bei Berlin Classics.

Jüngste Auszeichnungen sind der zweite Preis und der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Streichquartetts des 20. Jahrhunderts bei der Wigmore Hall International String Quartet Competition 2018 sowie ein erster Preis und der Preis für die beste Interpretation des Auftragwerkes bei der Melbourne International Chamber Music Competition 2018. Des weiteren ist das Quartett Preisträger des Bayerischen Kunstförderpreises.

Für die Saison 2019/20 wurde das Goldmund Quartett von der European Concert Hall Organisation zu „Rising Stars“ nominiert, verbunden mit einer Tournee in die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie Philharmonie Paris, Amsterdam Concertgebouw, Konserthus Stockholm, Festspielhaus Baden-Baden und viele andere mehr.

Alexey Stadler:. Als einer der vielversprechendsten Cellisten der jungen Generation und Gewinner des TONALi Grand Prix 2012 in Hamburg ist er mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, Haydn Orchester Bozen und Trient, Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, St. Petersburger Philharmoniker und Slowakisches Radio-Sinfonieorchester in Konzerten aufgetreten.
Alexey Stadler sorgte in jüngster Vergangenheit für Furore durch seine Debuts bei den BBC Proms unter Vasily Petrenko, beim San Francisco Symphony Orchestra und Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Leitung von Michael Sanderling sowie einer Tour mit dem Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar. Er war unter anderem beim International Chamber Music Festival Stavanger, dem St. Petersburg White Nights Festival, Menuhin Festival Gstaad und dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast.
Als Solist ist Alexey Stadler bereits mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Mariinsky Orchester, Riga Sinfonietta, den Münchner Symphonikern, dem Irish Chamber Orchestra oder Qatar Philharmonic und unter namhaften Dirigenten wie Tugan Sokhiev, Dmitrij Kitajenko, Valery Gergiev und Marek Janowski aufgetreten.
Bereits ein hervorragender Kammermusiker, erschien Alexey Stadler in Rezitals unter anderem an der Den Norske Opera in Oslo, beim Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit Partnern wie Janine Jansen, Akiko Suwanai, Vadim Repin, Igor Levit, Lukáš Vondráček, Itamar Golan und dem Quatuor Ebène. 2012 nahm er am Kammermusikfestival „Chamber Music Connects the World” der Kronberg Academy teil und trat dort mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Christian Tetzlaff auf.
Geboren in eine Musikerfamilie, begann Alexey Stadler als Vierjähriger mit dem Cellospiel. Ersten Unterricht erhielt er von Alexey Lazko, danach setzte er seine Ausbildung an der Rimsky Korsakov Musikschule der Stadt Sankt Petersburg fort. Er besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Frans Helmerson, Michael Sanderling, Lynn Harrell, Steven Isserlis und Sir András Schiff.
Alexey Stadler studierte in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er ist Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ und der „Alfred Töpfer Stiftung“ Hamburg.
Alexey spielt ein Violoncello von David Tecchler aus dem Jahr 1715

 

Einheitspreis/Freie Platzwahl: Eur 15,--zzgl.Vorverkaufsgeb.

 

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2019-06-06 19:45:00
2019-06-06 22:00:00

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