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Konzertkasse Gerdes

Sonntag, 30.06.2019, 17:00 Uhr

MUSIK IN ALTEN HEIDEKIRCHEN * * * in EGESTORF : A 17th Century Jukebox – Frühbarocke Hits auf ihrem Weg durch Europa

St. Stephanus Egestorf

MUSIK IN ALTEN HEIDEKIRCHEN  * * * in EGESTORF  : A 17th Century Jukebox – Frühbarocke Hits auf ihrem Weg durch Europa

UNSER AUSFLUGS-TIPP:

Musik in alten Heidekirchen 

St. Stephanus Egestorf

Erbaut 1645, reiche barocke Ausstattung. Orgel von Philipp  Furtwängler & Söhne aus dem Jahre 1867, restauriert von Franz  Rietzsch 1998, 17 Register auf 2 Manualen und Pedal, mechanische  Schleifladen. Truhenpositiv (4 Register), erbaut 1986 von Klaus Becker.

 

A 17th Century Jukebox 

Frühbarocke Hits auf ihrem Weg durch Europa

Werke von O. di Lasso, J. Dowland, G. Caccini u.a.

Claudius Kamp – Dulzian und Blockflöten

Bernhard Reichel – Laute und Theorbe

 

CLAUDIUS KAMP  erhielt seinen ersten Musikunterricht im Alter von vier Jahren. Der gebürtige Aalener studierte 2008-2013 zunächst Blockflöte an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Myriam Eichberger. Für sein Diplomkonzert wurde der Musiker mit Bestnote (1.0) ausgezeichnet. 2013 folgte dann das Studium historischer Fagottinstrumente (Dulcian, Barockfagott und klassisches Fagott) bei Christian Beuse an der Hochschule für Künste Bremen, seit 2016 an der Universität der Künste Berlin. Claudius Kamp wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so aktuell mit dem Publikumspreis und zweiten Preis des internationalen "Biagio Marini Wettbewerb". Er gewann beim internationalen „Moeck/SRP SolRecorder Playing Competition" 2013 in London den dritten Preis. Weitere Auszeichnungen wurden ihm unter anderem bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert" und von der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen.
Zudem war er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und der FRANZ LISZT Stiftung Weimar. 2012 folgte die CD Produktion „Israel in Egypt" mit dem renommierten Orchester „L'arte del mondo" und dem israelischen Ensemble „Al Ol".
Eine Einspielung der Brandenburgischen Konzerte J.S.Bachs mit dem Züricher Kammerorchester und Yorck Kronenberg folgten Anfang 2014. Wichtige musikalische Impulse erhielt Claudius Kamp in Meisterkursen mit Maurice Steger, Alfredo Bernardini, Paul Leenhouts, Alberto Grazzi, Lars Ulrik Mortensen, Margaret Faultless, Rainer Johannsen, Daniel Koschitsky und weiteren Spezialisten für Alte Musik. Mit namhaften Künstlern wie Reinhardt Goebel, Nuria Rial, Andreas Scholl, Andres Gabetta, Samy Deluxe, Valer Sabadus arbeitete der Musiker bereits zusammen. Aktuell gewann Claudius Kamp einen Platz als Fagottist bei EUBO (European Union Baroque Orchestra) und ist in der Saison 2016/17 mit dem Orchester in Europa zu hören. Mit seinen Auftritten begeistert Kamp weltweit sowohl Klassikkenner als auch ein junges musikinteressiertes Publikum, sei es in kleinen Kirchen, gemütlichen Wohnzimmern oder großen Sälen wie der Kölner Philharmonie oder im Grossen Saal des Concertgebouw Amsterdam. Internationale Konzertauftritte sowie Rundfunk- und TV- Produktionen führten ihn u.a. nach Israel, Kolumbien, Weißrussland, Luxemburg, Rumänien.

 

BERNHARD REICHELs Repertoire umfasst Musik von 1550 bis 1850 auf dem entsprechenden Instrumentarium – von Renaissance- und Barocklaute, über die Theorbe und Arciliuto, bis zur Barock- und romantischen Gitarre. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in ganz Europa, dazu wirkte er an Uraufführungen von u.a. Christoph Czech, sowie an zahlreichen Rundfunk-, TV- und CD- Aufnahmen für u.a. den ORF und den NDR, mit.
Als Generalbassspieler kooperierte er beispielsweise mit dem „Kammerorchester LAUDATE, CANTATE" unter der Leitung von Daniel Sepec, dem "BarockWerk Hamburg" unter Ira Hochman, als auch mit dem „Telemannische Collegium Michaelstein", „Cantus Thuringia", „Lux Musicae London", dem „Svapinga Consort" unter Robert Selinger und dem „Bremer Bach Consort"unter Annegret Siedel. Im Rahmen des Ensemble strumentale FIMA spielte er unter der Leitung von Alfredo Bernadini und Rinaldo Alessandrini.
Er gab Konzerte bei Festivals und Veranstaltern wie der „Styriarte Graz", dem „Festival Oude Muziek Utrecht", „Musica Antiqua Bruges", der „Residenzwoche München" und „Gröpelinger Barock". Als Dozent gab er u.a. Meisterkurse an der Folkshögskola in Framnäs/Schweden.
Im Zuge seiner Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis publizierte er eine musikwissenschaftliche Arbeit in der Schriftreihe Paraphrasen im Band "Praktische Musiktheorie", Georg Olms Verlag, Hildesheim über die Werke für Solovioline von J.S. Bach. 2015 wurde er mit einem Stipendium der Oscar und Vera Ritter- Stiftung ausgezeichnet, 2017 erhielt er ein Stipendium der Sommer School Dartington, was ihm ermöglichte mit Emma Kirkby und David Miller zusammen zu arbeiten. Bernhard Reichel wurde in Wien /Österreich geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Gerhard Löffler an der Musikschule Wien, die er mit Auszeichnung absolvierte. Danach setzte er seine Ausbildung als Jungstudent an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Susanna Löffler fort. 2009 begann er ein künstlerisches und pädagogisches Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Thomas Müller- Pering. Sein Diplomkonzert wurde mit Bestnote (1,0) bewertet. In Weimar erhielt er seinen ersten Lautenunterricht bei Björn Colell. Während seines Studiums besuchte Bernhard Reichel zahlreiche Meisterkurse u.a. regelmäßig bei Paul O'Dette. Von 2013 bis 2016 studierte er Laute und historische Zupfinstrumente bei Prof. Joachim Held an der Akademie für Alte Musik, Bremen.

 

Preiskategorie: Einheitspreis Eur 12,-- zzgl.Vorverkaufsgeb.

 

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2019-06-30 17:00:00
2019-06-30 19:00:00

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